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Mein Weg

Aus dem Entlebuch in die Medizinaltechnik.

Ich bin 1991 in Escholzmatt geboren. Aufgewachsen mit zwei Geschwistern in einer Familie, in der die einzige Selbstverständlichkeit war, dass am Morgen jemand aufsteht, weil eine Arbeit zu tun ist.

Mein Vater ist Landwirt, meine Mutter arbeitete Teilzeit als medizinische Praxisassistentin — genug, dass Politik bei uns weder Reden noch Distanz war, sondern etwas, das man ernst nimmt, wenn es auf den eigenen Betrieb, auf die Nachbarschaft oder auf die Schule zurückfällt.

Nach der Sekundarschule habe ich eine Lehre als Polymechaniker gemacht — auch, weil ich früh gemerkt habe, dass mir Konstruktion, Werkstoffe, das Vermessene besser liegt als reine Theorie. Berufsmatura, dann Bachelor Maschinentechnik an der Hochschule Luzern in Horw. Erste Stationen in einer Elektronikfirma in Emmen, dann in einer OEM-Firma für orthopädische Instrumente im Kanton Solothurn.


Stationen

  • 1991
    Geboren in EscholzmattZwei Geschwister, Familie zwischen Landwirtschaft und medizinischem Beruf.
  • 2007–2011
    Lehre als Polymechaniker EFZ · BerufsmaturaAusbildung im industriellen Umfeld, erste Erfahrung mit Konstruktion und Fertigung.
  • 2011–2015
    Bachelor Maschinentechnik · Hochschule Luzern (Horw)Vertiefung Werkstoffe und Fertigungstechnik.
  • 2015–2019
    Ingenieur bei einer OEM-Firma für orthopädische Instrumente (SO)Vom Junior-Ingenieur zum Teamleiter Produktentwicklung.
  • 2019
    Mitgründung Alperion Medical AG · Rothenburg LUMit einem Studienkollegen (CTO) und einer Wirbelsäulen-Chirurgin (CMO).
  • 2022
    Erste MDR-ZulassungErstes Produkt in der EU zugelassen (MDR 2017/745).
  • 2024
    FDA 510(k)Marktzugang USA für das Kernprodukt.
  • 2026
    27 Mitarbeitende · 4 AusbildungsplätzeRothenburg LU. Drittes Jahr in Folge zweistelliges Wachstum.
  • 2026
    Kandidatur Kantonsrat Luzern 2027Unabhängige Kandidatur im Wahlkreis Entlebuch.

Familie und Alltag

Ich lebe mit meiner Frau in Malters. Wir haben einen zweijährigen Sohn. Am Wochenende sind wir oft in Escholzmatt, meist mit Wanderschuhen. Meine Frau arbeitet Teilzeit als Anwältin im Wirtschaftsrecht — das gibt in unserer Wohnküche zuverlässig Debattenstoff.

Ein Wort zu Werten und Glaube

Ich bin reformierter Christ und Mitglied der Kirchgemeinde. Mein Glaube ist eine persönliche Grundlage. Er erinnert mich daran, dass Freiheit immer auch Verantwortung gegenüber anderen bedeutet, und dass Demut kein Zeichen von Schwäche ist. Politisch leite ich daraus keinen Anspruch ab, Menschen vorzuschreiben, wie sie leben sollen. Wer aus eigenen Gründen anders entscheidet, verdient denselben Respekt, den ich für meine eigene Entscheidung verlange.

Warum das hier steht: Weil das Weglassen dieser Information keine Neutralität wäre, sondern eine Lücke, die andere füllen. Ich stelle sie lieber selbst hin — klein, klar, und lasse Sie entscheiden, was Sie damit anfangen.