Erfahrung als Unternehmer
Kein politisches Argument. Aber eine Grundlage.
Der eigene Betrieb ist keine politische Legitimation. Aber er ist eine Grundlage, auf der man wissen kann, wovon man spricht.
Was Alperion Medical macht.
Wir entwickeln und vertreiben minimal-invasive Instrumente für die Wirbelsäulenchirurgie — Werkzeuge, die einem Chirurgen ermöglichen, bei einer Operation kleinere Zugänge zu wählen und Patienten schneller wieder aus dem Spital gehen zu lassen. Ich sage bewusst «Werkzeuge», nicht «Innovationen»: Ohne den Chirurgen und die Chirurgin, die sie einsetzen, sind sie ein Stück Titan.
Was ich daraus für die Politik mitnehme.
1 · Regulierung ist nicht per se schlecht.
Die MDR ist so streng geworden, dass zahlreiche kleinere Hersteller Produkte vom Markt genommen haben — nicht, weil sie unsicher waren, sondern weil die Rezertifizierung teurer war als der Umsatz. Das schadet Patienten. Auch gut gemeinte Regulierung kann falsch skaliert sein.
2 · Bewilligungen brauchen Berechenbarkeit.
Ich habe Verfahren erlebt, in denen zwei Regulatoren derselben Behörde zwei verschiedene Auskünfte gegeben haben. Für ein 27-Personen-Unternehmen ist das nicht ärgerlich, sondern existenziell. Verwaltung, die ihre Praxis kennt und offen kommuniziert, ist ein Standortfaktor.
3 · Verantwortung ist konkret.
Wenn wir ein Produkt zurückrufen müssen, weiss ich, welche Chirurgin ich anrufe. Wenn eine Mitarbeiterin schwanger ist, weiss ich, wie wir den Ausfall überbrücken. Politik gelingt besser, wenn Menschen mitreden, die diese Konkretheit kennen.
Wichtig zur Einordnung.
Diese Seite ist keine Werbung für Alperion Medical. Sie erklärt, warum ich glaube, mit einer bestimmten Perspektive in den Kantonsrat gehen zu können — nicht mehr. Für Informationen zum Unternehmen selbst gibt es die Firmenwebsite; sie ist von hier bewusst nicht verlinkt.
Wenn ich in Fragen mit unmittelbarem finanziellem Bezug zu Alperion Medical im Kantonsrat wirken würde, ginge ich in Ausstand. Interessen lege ich offen — siehe Transparenz.